Vier Basketballspieler der Hamburg Towers in weißen Trikots umarmen sich in einer Halle.

Nachwuchs-Roundup: JBBL und NBBL siegen

Die JBBL hat ihr letztes Vorrundenspiel erfolgreich abgeschlossen und auswärts in Bernau einen deutlichen 65:86-Sieg eingefahren. Die NBBL konnte das Rückspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 91:82 für sich entschieden.

Die JBBL des Hamburg Towers e.V. gastierte vergangenes Wochenende bei der SG Bernau-Berlin-Nord. Gegen das Schlusslicht der Tabelle setzte Head Coach Leo Aris auf eine junge und breite Rotation. Gleich drei Spieler gaben dabei ihr JBBL-Debüt. „Im ersten Viertel mussten wir unsere Rollen etwas neu verteilen. Gucken wer auf dem Feld, ohne unsere Führungsspieler jetzt Verantwortung übernimmt“, so Aris. Entsprechend brauchten die Towers um in die Partie hineinzukommen.

Im weiteren Spielverlauf fanden die Hamburger zunehmend ihren Rhythmus und punkteten zuverlässig über die Prinzipien, die in den vergangenen Wochen im Training verinnerlicht wurden, mit viel Transition und erfolgreichen Fastbreaks. Dabei konnten sich fast alle Spieler auf dem Scoreboard eintragen.  „Es war schön zu sehen, dass wir auch in einer etwas anderen Zusammenstellung als Team agieren können und auch die jüngeren Spieler Verantwortung übernommen haben“, lautete das positive Fazit von Leo Aris.

Damit beendete die JBBL ihr letztes Spiel der Vorrunde mit einem souveränen 65:86-Erfolg.

Die NBBL sichert sich wichtigen Heimsieg gegen Bremerhaven

Die NBBL des Hamburg Towers e.V. konnte das Rückspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 91:82 für sich entschieden. Ein Erfolg, der angesichts der deutlichen Niederlage im Hinspiel besonders wertvoll ist. Die Towers starteten mit hoher Intensität in das Spiel. Der defensive Druck am Ball funktionierte wie vorgenommen, führte jedoch in der ersten Halbzeit zu vielen Teamfouls. Ein Faktor, den die Gäste mit vielen Punkten von der Freiwurflinie bestraften. „Das war auf jeden Fall zu viel“, lautete das klare Fazit von Cheftrainer Marian Schick.

Nach der Pause funktionierte das besser. Die Towers, fanden den richtigen Rhythmus zwischen Druck und Kontrolle und entschieden das dritte Viertel klar für sich. Damit übernahmen die Wilhelmsburger die Führung und hielten diese über weite Strecken des Spiels konstant im Bereich von zehn Punkten. Kurz vor Schluss kamen die Eisbären noch einmal ran, doch am Ende setzten sich die Towers souverän durch. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Jeder hat seinen Teil zum Teamerfolg beigetragen und Verantwortung übernommen. Auch die Spieler, die zum ersten Mal im Kader waren, haben das sehr gut gemacht. Wir haben heute auf jeden Fall einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht“, fasste Schick nach der Partie zufrieden zusammen.