#Tow(H)ers: Versöhnlicher Saisonabschluss trotz Niederlage
Die Damen des Hamburg Towers e.V. verlieren das Nachholspiel gegen BG Zehlendorf nach einer Aufholjagd knapp mit 60:55. Annie Brandt und Luisa Garsoffky-Strey werden mit jeweils 11 Punkten Hamburger Topscorerinnen.
Für beide Teams ging es tabellarisch um nichts mehr, dennoch wollten die Hamburgerinnen die Saison mit einem versöhnlichen Abschluss in Form eines Sieges beenden. Da die Tow(H)ers nur mit sieben Spielerinnen anreisen konnten, waren die Voraussetzungen dafür allerdings nicht ideal. Die Gastgeberinnen aus Zehlendorf agierte in der ersten Hälfte sehr aggressiv in der Verteidigung und kam durch zahlreiche Fehler im Hamburger Offensivspiel immer wieder zu leichten Punkten. Zwischenzeitlich lag das Team von Head Coach Daniel Henle mit 17 Punkten zurück. Aus diesem Grund nahmen sich die Hamburgerinnen in der Pause vor, im Angriff freier und gelöster zu agieren, da das zu verkopfte Spiel in festen Angriffssystemen nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Dieser Vorsatz führte in der zweiten Halbzeit zu einer deutlichen Besserung. Befreit spielten die Hanseatinnen auf und kämpften sich Punkt für Punkt zurück in die Partie während die Coaches viel wechselten und ihre Auszeiten gezielt zur Erholung einsetzten. Die Berlinerinnen wurde zunehmend nervös, und 39 Sekunden vor Schluss verkürzte Luisa Garsoffky-Strey mit einem And-one auf 52:51. Am Ende reichte es dennoch nicht zur Sensation: Durch taktische Fouls musste die Uhr gestoppt werden, wodurch Zehlendorf von der Freiwurflinie auf den Endstand von 60:55 erhöhte.
„Ich bin sehr stolz auf die Mädels. Wir haben nie aufgegeben und den Spaß wiedergefunden. Am Ende ist es schade, dass wir die Saison nicht mit einem Sieg abschließen konnten, aber alle hatten nach dem Spiel ein gutes Gefühl. Die zweite Halbzeit fühlt sich wie ein Sieg an“, so Coach Henle nach dem Spiel.
Stats: Garsoffky-Strey (11), Brandt (11), Hollatz (10), Schwarz (9), Egwuagu-Gordian (5), Schuncke (5), Asil (4)
